Verfasst von: Lisa | 26. Januar 2011

Prüfungschaos…

Jaja, ich weiß ich hab den Blog mal wieder lange, lange vernachlässigt…. Doch meine Prüfung in “High Technology Entrepreneurship” verdient definitiv einen neuen Eintrag. Die Prüfung war die erste von 3 Prüfungen dieses Semester.

Wir alle waren etwas aufgeregt da es für die meisten von uns die erste Prüfung an dieser Uni war. Als die Fragen ausgeteilt wurden wurde uns gesagt, dass was uns in den Vorlesungen gesagt wurde falsch war, und dass wir nicht eine frage aus jeder Sektion beantworten sollten, sondern 2 Fragen aus Sektion 1 und eine Frage aus Sektion2. Ok , wir waren alle nicht begeistert aber so war es halt. 1o Minuten später meldet sich die Dame wieder zu Wort. Nun sollen wir doch nur eine Frage pro Sektion beantworten. Ein Raunen geht durch die Klasse, da die meisten schon die Frage begonnen haben, die sie am wenigsten mochten und diese eben als erstes los werden wollten, aber im Grunde sind die meisten doch froh, jetzt sind wir nicht mehr so unter Zeitdruck…

Doch die Geschichte endet nicht hier…. 10 Minuten später meldet sich die Dame schon wieder zu Wort… Leider müssten wir jetzt doch zum ersten zurückkehren, denn die Prüfung würde in 4 verschiedenen Räumen stattfinden. Nun sind wir nahe an einer Meuterei… Aber viel Zeit zum motzen bleibt nicht, denn jetzt müssen wieder 3 Fragen beantwortet werden…

Doch 5 Minuten später meldet sich die Dame schon wieder zu Wort… Diesmal fragt sie ob wir es denn jetzt alle verstanden hätten. Wir müssten nur 2 Fragen beantworten… Diesmal versuchen wir schon gar nicht mehr zu widersprechen… und zum Glück bleibt es diesmal dabei…

Letztendlich stellte sich heraus dass in den anderen Räumen, wie bei uns, direkt am Anfang die Frage aufkam ob wir nun 3 oder wie in den Vorlesungen besprochen nur 2 beantworten sollten.  In allen anderen 3 klärte es sich nach 5 minuten und sie bekamen gleich die Antwort dass nur 2 Fragen zu beantworten seien…

Naja, wenigstens wurde uns nun zugesichert dass man bei der Korrektur “nachsichtig” sein werde….

Verfasst von: Lisa | 24. September 2010

Ein Alptraum in 10 Schritten…

Welches Gebauede man auch immer betreten hat diese woche, man wurde immer wieder daran erinnert man sollte sich doch moeglichst bald den Studentenausweis besorgen. Nur leider gab es da eine kleine Huerde… Man musste den Registrierungsprozess ueberstehen. Und auch in den Einfuehrungsveranstaltungen wurden wir immer wieder ermahnt wir sollten doch den Registrierungsprozess, ein Prozess in 10 Schritten, abschliessen…. Tja wenn das so einfach gewesen waere. Im Grunde ist es ja beruhigend dass man doch irgendwie in allen Institutionen mit den gleichen Problemen konfrontiert wird aber auch gleichzeitig wieder etwas bedenklich.

Naja meine erste Huerde war dass mein Studienplatzangebot im System leider noch als conditional und nicht als unconditional angezeigt wurde. Aus diesem Grund konnte ich meinen Studienplatz nicht offiziell annehmen, was notwendig war um einen zentralen IT account zu bekommen, der wiederum notwendig war um die Registrierung durchzufuehren…. Naja etwa 2 IT Probleme, ein Bankproblem und ein Missverstaendnis spaeter habe ich ihn endlich, meinen Studentenausweis… Wie ueberall wo mehrere IT Systeme aufeinander treffen muss man nur Geduld und Hartnaeckigkeit beweisen….

Verfasst von: Lisa | 17. September 2010

Socialising…


Das erste Treffen

Hach das Gute an meinem Studiengang, scheint zu sein, dass die meisten Studenten wohl sehr offfen ehm kontaktfreudig (outgoing klingt ja so viel besser…) und auch den neuen Technologien und Medien gegenüber wohl sehr aufgeschlossen sind. Und so hat ein recht großer Teil unseres Kurses, dank Internet, sich schon eine Woche vor Semesterbeginn getroffen und sind seither im Grunde jeden Abend etwas in der Stadt unterwegs und lernen Manchester zusammen kennen.

Man muss schon sagen wir sind schon eine recht interessante und heterogene Gruppe. Bisher habe ich Griechen,  Norweger, Holländer, Inder, Chinesen, Thailänder, Usbeken, Belgier und auch Engländer kennen gelernt. Aber das verursacht zum Glück keine Probleme, sondern macht das Zusammensein eigentlich noch interessanter. Insgesamt sind unter ca 100 Studenten wohl 36 Nationen vertreten und ich bin die einzige Deutsche, etwas anders als in Cardiff, wo die Deutschen im Kurs die Mehrheit waren… ;)

Verfasst von: Lisa | 13. September 2010

Anscheinend habe ich bestanden…

Heute habe ich eine email von der Uni bekommen dass mein Studienplatzangebot  jetzt unconditional ist. Das heißt dann also dass ich den Sprachtest wohl bestanden haben muss. Nur wird es wohl noch etwas dauern bis ich herausfinde mit welchem ergebnis genau… Den leider hat das schicken mit der Brischen Post mal wieder etwas lange gedauert und so bin ich heute schon komplett nach Manchester umge und daher wird der Brief erst mal bei meinem Freund angkommen der mir das ergebnis dann telefonisch durchgeben muss, denn es ist unmöglich den score am Telefon oder per email durchzugeben… Regeln sind anscheinend mal wieder Regeln… und da denkt man nur die Deutschen seien so Bürokratieverrückt….

Verfasst von: Lisa | 5. September 2010

Do you speak English?

Eine der Vorraussetzungen um bei der Uni angenommen zu werden war leider ein Sprachtest. Wer nicht mindestens 3 Jahre in Großbrittanien studiert hat oder Muttersprachler ist muss ausreichende Sprachkenntnisse entweder mit dem IELTS oder TOEFL test belegen. Grundsätzlich hätte ich ja kein Problem damit gehabt, nur eben mit den 110 Pfund die der Spaß kostet schon.

Naja, aber einen Weg drumherum gab es leider nicht. Also habe ich letzten Samstag in den sauren Apfel gebissen und den Test gemacht. Der Hörverstehenstest und auch der Leseverstehenstest liefen gut. Das einzige was mir Sorgen machen könnte ist der freie Schreiben test. Denn wirklich vorbereitet habe ich mich in dem Sinn auf den Test in dem Sinne nicht. Ich weiß dass ich mich ausdrücken kann, aber ob das was ich geschrieben habe auch wirklich dass ist was die Korrektoren verlangen ist wiederum die andere Frage.

Die Pausengestaltung zwischen schriftlichem und mündlichen Test war etwas bizarr aber durchaus intressant und unterhaltsam. Denn es war der Tag der LGBT Pride Parade (LBGT= Lesbian Gay Bi Transgender), ein buntes lautes und verrücktes Event dem ich eine Gute halbe Stunde zugesehen habe.

Zurück im Prüfungsgebäude kam ich dann ins Gespräch mit ein paar anderen Prüflingen, wo ich dann fälschlicherweise für eine Engländerin gehalten wurde und nach tips wie sie denn ihr Englisch verbessern könnten gefragt wurde. Der Test selbst verlief gut. Auch wenn ich am Anfang etwas bizarre Dinge gefragt  wurde, wie z.B. welche Farben ich denn mögen würde, in welcher Farbe ich einen Raum streichen würde  und ob ich Tiere mögen würde und ob ich denn gerne eines hätte. Aber das liegt an der Natur des IELTS tests, da dieser keine verschiednen Testniveaus kennt bekommen alle Prüflinge die selben Fragen gestellt. Daher beginnen die Fragen einfach und werden dann immer schwieriger.

Ich muss jetzt noch bis zum 10. September auf meine Ergebnisse warten. Aber ich bin guten Mutes das alles glatt lief.

Verfasst von: Lisa | 21. August 2010

Lang vergessen…

Lang vergessen war der nette blog hier… Inzwischen ist viel passiert. Der Bachelor ist bestanden. Die Abschlussfeier samt Robe und Hütchen überlebt. Ich habe mich um einen Studienplatz in Manchester beworben und werde dort jetzt ab September meinen Master machen. Ein Zimmer ist auch schon gefunden und momentan befinde ich mich mitten im Umzug in mein neues Heim. Aber demnächst werden einzelne Artikel dazu folgen.

Verfasst von: Lisa | 27. November 2009

Here come the girls…

Lucy, Kate, Lisa & Delphine

Letzte Woche war ich auf meiner ersten Hausparty, eine Mottoparty. Wohngemeinschaften waren eingladen die dann jeweils die selbe Farbe tragen mussten. Naja unsere war gelb, nicht ganz meine Farbe aber ich habe doch noch was gefunden.

Aber das ist jetzt auch endlich mal der längst überfällige Anlass mal meine Mitbewohnerinnen vor zu stellen…  Ich teile mir das Haus mit 3 klasse Mädels. Alle 3 sind Studentinnen.  Delphine ist 20, Französin und studiert Russisch und Chinesisch als Wirtschaftssprachen Kate und Lucy sind beide 21 und Engländerinnen.  Kate studiert Trading Standards, Lucy Englische Literatur. Und bis auf ein paar Teller, die sich ab und zu ansammeln, muss ich sagen, dass unsere Wohngemeinschaft richtig gut läuft.

Viele aus meinem Kurs ist ja mit einigen Deutschen in der Wohngemeinschaft gelandet. Ich bin froh dass es bei mir nicht so ist. Denn so hab ich dann auch tatsächlich das Gefühl im Ausland zu sein.Einige sprechen hier kaum ein Wort Englisch am Tag.

Verfasst von: Lisa | 13. November 2009

Ni hao

Man mag sich über das Bild wundern. Aber nein, ich bin nicht nach China umgezogen. Ich bin einer der jetzt  Teilnehmer des neuen “Cultural Expierience Programs” meiner Uni und somit nun “Buddy” eines netten chinesischen Studenten. Eigentlich keine schlechte Idee wenn man sowieso schon eine Chinessche Kampfsportart praktiziert. Ich bin auf jeden Fall mal auf die Erlebnisse mit meinem Chinesischen Buddy Ben (oder Xiaochuan, sein richtiger Name) gespannt.

Verfasst von: Lisa | 5. November 2009

Meine Türsteherkarriere

Ich war hier auf Jobsuche. Leider war ich nicht sonderlich erfolgreich. Die Bezahlung ist meist nicht sonderlich gut (ca 6 Pfund pro Stunde) und oft soll man 20 Stunden pro Woche arbeiten. Nicht wirklich förderlich für mein Studium.

In Deutschland habe ich ja einige Zeit bei einem Bekannten in seiner Security Firma ausgeholfen. Was zwar anstrengend ist, ich aber gern gemacht habe. Irgendwann habe ich dann, mehr aus Spaß als ernsthaft, vor einem Club gefragt, was für eine Qualifikation man denn hier als Türsteher braucht und ob Frauen gesucht werden würden. Tja ich habe erfahren dass man zwar eine recht teure Prüfung machen muss, dann aber 10-15 Pfund pro Stunde verdienen kann und dass in Cardiff wohl einige Frauen gesucht werden.

Zwei Wochen später fand ich mich dann in einem Door Supervision Kurs wieder. 5 Tage meiner Reading Week verbrachte ich mit 8 Herren und einer Frau, um über Rechte eines Türstehers, Lizenzgesetzte und Konfliktdeaskalation zu lernen und am Ende der Zeit 2 Prüfungen zu schreiben.

Die Prüfungen sind bestanden, nun muss ich noch das Formular abschicken, um dann ca 6 Wochen später meine Lizenz zu bekommen und dann kann ich mir hoffentlich bald einen Job suchen und anfangen zu arbeiten

Verfasst von: Lisa | 3. November 2009

Mein Sifu würde sich freuen…

Wing Chun In Deutschland habe ich ca ein halbes Jahr Wing Tsun gemacht. Eigentlich wollte ich hier weiter machen, doch leider hat sich herausgestellt dass es hier nur ein anderer Stil unterrichted wird. Mein Sifu (Trainer) meinte dass ich es lassen sollte und einfach das Jahr weiter machen sollte woran ich mich erinnere.

Aber nach einigen Wochen hat mir dann doch etwas gefehlt. Also hab ich einfach mal im Training vorbei geschaut um es mir mal an zu schauen. Dort angekommen wurde ich gleich mal nach dem Aufwärmen gefragt ob ich und welche Kampfsporterfahrung ich schon hätte. Der Sifu hat sich dann während die anderen Trainiert haben quasi die gesamte Stunde Zeit genommen um mir zu zeigen was sie machen und mich ihm zeigen zu lassen was ich gelern habe um Ähnlichkeiten und Unterschiede festzustellen. Es gab tatsächlich einige Unterschiede. Auf den ersten Blick sah die Siu Nim Tao (Form zum üben der Bewegungen) komplett anders aus. Aber auf den zweiten Blick waren die Bewegungen dann im grunde doch die gleichen oder zumindest sehr ähnlich. Auch die Wendung und die Schritte wurden anders gemacht. Das Fazit war dann dass eine Äußerlichkeiten sich zwar unterscheiden aber das eigentlich wichtige gleich oder zumindest sehr ähnlich ist.

Letztendlich habe ich dann beschlossen weiterzumachen. Ich muss zwar quasi noch mal wie von vorne anfangen, aber das ist mir lieber als gar nichts zu machen. Letzendlich ist es auch einiges günstiger Als in Deutschland und ich habe auch das Gefühl dass ich pro Stunde mehr lerne. Nur sollte ich auf Heimatbesuch dann wahrscheinlich doch nicht ins Training gehen… ;)

Quelle Bild: http://www.sw-wingchun.demon.co.uk/page1.htm

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